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	<title>Kulturen &#187; Bonnie Berendes</title>
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	<description>Das Online-Magazin der Kulturjournalisten an der UdK Berlin</description>
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		<title>Ich will hier weg</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 22:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonnie Berendes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Tauben“ von David Gieselmann wurde am 6. März an der Schaubühne uraufgeführt. Marius von Mayenburg inszenierte die turbulente Farce, in der alle Charaktere psychische Probleme haben.
Reglos sitzen acht Gestalten auf einem langen roten Designersofa auf der noch dunklen Bühne. Vor ihnen Glastische mit Champagnerflaschen, neben ihnen ein riesiger Plastikweihnachtsbaum mit Lichterkette und bunt blinkendem Stern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Tauben“ von David Gieselmann wurde am 6. März an der Schaubühne uraufgeführt. Marius von Mayenburg inszenierte die turbulente Farce, in der alle Charaktere psychische Probleme haben.<span id="more-526"></span></strong></p>
<p>Reglos sitzen acht Gestalten auf einem langen roten Designersofa auf der noch dunklen Bühne. Vor ihnen Glastische mit Champagnerflaschen, neben ihnen ein riesiger Plastikweihnachtsbaum mit Lichterkette und bunt blinkendem Stern auf der Krone. „All I want for Christmas is you“ wird gesanglich überaus professionell angestimmt. Das Licht geht an, und prompt ist es mit der scheinbaren Besinnlichkeit für den Rest des Stückes vorbei.</p>
<p>Von nun an wird in der Uraufführung „Die Tauben“ von David Gieselmann gelogen, betrogen, geraubt und geschimpft. Das alles auf brüllende, tobende und durchaus hektische Weise. Vor etwa zehn Jahren erlangte David Gieselmann mit seiner Farce „Herr Kolpert“ erstmals Bekanntheit. Bei „Die Tauben“ handelt es sich nun um sein zweites Stück, das an der Schaubühne aufgeführt wird. Er gewann damit den Komödienwettbewerb, den die Schaubühne unter dem Titel „Deutschlands missratene Kinder“ ausgerichtet hatte. Die Kulturstiftung des Bundes förderte das Stück im Rahmen des Theaterprojekts „60 Jahre Deutschland. Annäherung an eine unbehagliche Identität“.</p>
<p><strong>Jeder ist auf seine Weise verrückt</strong></p>
<p>Den Anfang in „Die Tauben“ macht Hauptfigur Robert Bertrand. „Ich will hier weg“ sind seine ersten Worte, mit denen er den Stein der absurden Handlung ins Rollen bringt. Robert ist genervt von seiner Firma und dem Leben mit seiner kaufsüchtigen Ehefrau Gerlinde, die schon fast wahnhaft davon besessen scheint, nach Ligurien auszuwandern. Seinen Mitarbeiter Holger Voss weiht Robert in seinen Plan ein, lässt jedoch offen, wohin und wie er verschwinden will.</p>
<p>Holger, der die Firma übernehmen soll, ist jedoch alles andere als erfreut darüber. Er ist nämlich ein Nervenbündel par excellence, bekommt daher häufig Panikattacken (vor allem wenn das Telefon klingelt), fühlt sich von seinen Kollegen gemobbt und ist fest davon überzeugt, dass man ihn in den Wahnsinn treiben will. Zudem wird er regelmäßig von seiner aggressiven, zu ausufernden Wutanfällen neigenden Frau Natalie zusammengestaucht. Tatsächlich hat Roberts unscheinbarer Sohn Helmar eine Mitarbeiterin darauf angesetzt, den geistig labilen Holger aus der Firma rauszuekeln, um selbst auf den Chefsessel zu gelangen.</p>
<p><strong>Auch der Zuschauer wird wahnsinnig</strong></p>
<p>Bei der Beobachtung des regen Treibens auf der von Nina Wetzel etwas karg ausgestatteten Bühne mit all den psychisch gestörten Charakteren, fragt sich der Zuschauer, ob in diesem Stück überhaupt eine Person existiert, die noch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ist. Denn selbst Psychiater Dr. Erich Asendorf, den früher oder später alle armen Seelen des Stücks aufsuchen, ist selbst nicht ganz klar im Kopf. Er schläft mit all seinen Patientinnen, kann seine Klienten nicht mehr auseinander halten und ist kurz davor, den Verstand zu verlieren.</p>
<p>So reiht sich in diesem Reigen eine Absurdität an die andere, und der Zuschauer wird allein schon durch die Betrachtung des Ganzen irgendwann selbst fast wahnsinnig. David Gieselmanns turbulente Farce lebt jedoch gerade davon. Es geht hier nicht um eine tiefgründige Handlung, sondern viel mehr um das detaillierte Aufzeigen von menschlichen Schwächen. Dem Zuschauer wird sozusagen das Abbild einer lächerlichen Gesellschaft vorgeführt, in der jeder Einzelne mit seinen mehr oder weniger großen psychischen Defekten zu kämpfen hat. Gieselmann überrascht das Publikum immer wieder mit einer neuen abstrusen Szene, mit der vorher nicht zu rechnen war. So zum Beispiel auch mit jener, als der verschwundene Robert plötzlich, getarnt als französischer Schönling, wieder auftaucht.</p>
<p><strong>Rasantes Tempo mit rasant wechselnden Dialogen</strong></p>
<p>Marius von Mayenburg, Hausautor der Schaubühne, lässt den Schönling in seiner schrillen Inszenierung in knappen Shorts, mit Kniestrümpfen, engem T-Shirt und Perücke auftreten. Bewaffnet mit einem Baguette legt dieser dann zur Freude des Publikums auf lächerlichste Weise eine Tanzeinlage mit gekonnt gespreizten Gliedern ein. Von nun an gibt er sich mit albernem französischem Akzent als Roberts Halbbruder Francois aus.</p>
<p>Die schräge Komödie zeichnet sich durch ein rasantes Tempo und ebenso rasant wechselnde Dialoge aus, die den Zuschauer während des gesamten Stücks so einiges an Aufmerksamkeit abverlangen. Mit Hilfe dieser  Methoden gelingt es Mayenburg von der insgesamt eher flachen Handlung abzulenken und das Publikum dennoch bei Laune zu halten. Zwischendurch legen die multitalentierten Darsteller immer mal wieder eindrucksvolle Gesangseinlagen mit Gitarren-, Xylophon-, oder Mundharmonikabegleitung ein und bringen die Anwesenden damit wirklich zum Staunen.</p>
<p><strong>Insgesamt ein eindrucksvolles Schauspiel</strong></p>
<p>Dem eindrucksvollen und enthusiastischen Spiel jedes einzelnen Darstellers ist es auch zu verdanken, dass der Zuschauer das Theater nicht mit einem Kopfschütteln verlassen muss. Robert Beyer überzeugt in der Rolle des panischen Holger Voss und zeigt dabei vollen Körpereinsatz. Urs Jucker wechselt mit Leichtigkeit zwischen der Rolle des groben Roberts und der des feminin angehauchten Franzosen Francois hin und her. Eva Meckbach beeindruckt in der Rolle der Natalie Voss mit ihren temperamentvollen Wutausbrüchen, bei denen sie sich auch ab und zu mal selbst eine Ohrfeige verpasst. Zudem bringt sie das Publikum mit ihrer hingebungsvollen Gesangseinlage und einer beeindruckend schönen Stimme zum Staunen.</p>
<p>Aufgrund der schauspielerischen Leistung aller Darsteller und der gelungenen szenischen Umsetzung verzeiht man es dem Stück, dass es keine anspruchsvollere Handlung vorweisen kann. Überhaupt ist es verwunderlich, dass ein solch komödiantisches Stück in der Schaubühne präsentiert wird, da man so etwas doch viel eher im Theater am Kurfürstendamm erwartet hätte.</p>
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		<title>Talente, Stars und rote Bären</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 22:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonnie Berendes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>

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		<description><![CDATA[So schnell wie sie auftauchten, waren sie auch wieder weg: die zahlreichen Menschen mit den knallroten Umhängetaschen und den ebenso leuchtend roten Schlüsselbändern. Ganz Berlin sah Rot. Zehn Tage lang bestimmte diese Signalfarbe das Stadtbild. 
Bereits zum 59.Mal ist Deutschlands Hauptstadt mit dem Berlinale-Virus infiziert worden. Bis zu 400 Filme aus verschiedenen Sektionen wurden vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So schnell wie sie auftauchten, waren sie auch wieder weg: die zahlreichen Menschen mit den knallroten Umhängetaschen und den ebenso leuchtend roten Schlüsselbändern. Ganz Berlin sah Rot. Zehn Tage lang bestimmte diese Signalfarbe das Stadtbild.</strong> <span id="more-402"></span></p>
<p>Bereits zum 59.Mal ist Deutschlands Hauptstadt mit dem Berlinale-Virus infiziert worden. Bis zu 400 Filme aus verschiedenen Sektionen wurden vom 5. bis zum 15. Februar auf dem weltweit größten Publikumsfestival gezeigt. Die Berlinale hat jedoch nicht nur für Cineasten und die angereisten Stars und Sternchen einiges zu bieten. Auch der Nachwuchs aus dem Bereich des Filmschaffens kommt auf seine Kosten.</p>
<p>Seit 2003 findet im Rahmen der internationalen Berliner Filmfestspiele der einwöchige Berlinale Talent Campus statt, für den sich junge Filmschaffende aus aller Welt bewerben können. Von den insgesamt über 3.800 Bewerbern wurden in diesem Jahr 350 Teilnehmer für den Talent Campus ausgewählt. Sie erhielten damit die einmalige Gelegenheit, sich in Workshops, Vorträgen, Diskussionsrunden und Gesprächen auszutauschen, von prominenten Berlinale-Gästen und namhaften Experten zu lernen und dadurch Kontakte für künftige Projekte zu knüpfen. In diesem Jahr stand das gesamte Campus-Programm unter dem Motto: Suddenly it all happened- The turning Point in close-up. Das Thema „Wendepunkte“ -in all seinen Facetten- zog sich somit wie ein roter Faden durch die verschiedenen Veranstaltungen.</p>
<p><strong>„I love to play, I do not love to act“ </strong></p>
<p>In der Reihe „In the Limelight“ berichteten Regisseure und Schauspieler über ihre Erfahrungen in der Filmbranche. Besonders großer Besucher- und Presseandrang herrschte dieses Mal am zweiten Abend des Talent Campus. Tilda Swinton, eine der vielseitigsten Schauspielerinnen und die diesjährige Präsidentin der Internationalen Berlinale-Jury war zum Gespräch mit Moderator Peter Cowie ins Theater Hebbel am Ufer1 (HAU1) eingeladen worden. Mit ihrem feenhaften Erscheinen auf der Bühne löste sie einen tosenden Applaus im bereits gebannt wartenden Publikum aus.</p>
<p>Mit Cowie sprach sie zur Freude der internationalen Zuhörer in bestens artikuliertem Englisch über ihre persönlichen „Turning Points“, wie etwa der Begegnung mit dem britischen Filmemacher Derek Jarman oder ihre bewusste Entscheidung für eine Filmkarriere. Mit einem zauberhaften Lächeln behauptete sie, dass sie eigentlich keine Ahnung vom Schauspiel habe und dass es nur die Leidenschaft zu spielen sei, die in diesem Bereich wirklich zählt. Selbst an einer Schauspielschule könne man so etwas nicht lernen. Diese Aussagen dürften zu großer Erleichterung bei den anwesenden jungen Talenten geführt haben.</p>
<p><strong>Multi-Talente der Filmbranche</strong></p>
<p>Ein weiteres Aufgebot an Stars aus dem Filmgeschäft erwartete die Besucher des Talent-Campus bei der Veranstaltung „Switching Roles: Multi-Talents in Film“. Til Schweiger, Christophe Honoré und Rie Rasmussen waren dabei die geladenen Multi-Talente, die über den Wechsel innerhalb der vielfältigen Arbeitsbereiche des Filmschaffens berichteten. Frauenschwarm Til Schweiger äußerte sich, wie gewohnt leicht nuschelnd mit zusammengebissenen Zähnen zu den Herausforderungen, welche die Arbeit als Schauspieler und Regisseur mit sich bringt und auf welche Weise etwa das Wissen eines Schauspielers seine Regieführung beeinflusst.</p>
<p>Aus der Dänin Rie Rasmussen sprudelte es nur so heraus, als sie aufgefordert wurde, etwas über ihre Arbeit zu erzählen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sie sogar gleich vier Berufe unter einen Hut bringt. Sie ist unter anderem das Gesicht der Werbecampagne von Gucci und schaffte es nebenbei, das Drehbuch für den auf der Berlinale uraufgeführten Film „Human Zoo“ zu schreiben, die Regie zu führen und als Hauptdarstellerin vor der Kamera zu stehen. Wieder mal ein Beweis dafür, dass Frauen Meisterinnen im Multitasking sind.</p>
<p>Während ihrer Ausführungen zupfte und tatschte sie immer mal wieder an ihrem Sitznachbarn Schweiger herum, der jedoch darüber nicht sonderlich amused zu sein schien. Der französische Schriftsteller und Filmregisseur Christophe Honoré hingegen war die meiste Zeit intensiv damit beschäftigt, der Übersetzung seiner gut aussehenden Dolmetscherin zu lauschen und kam vermutlich leider auch auf Grund der sprachlichen Barriere weniger oft zu Wort als seine beiden Mitstreiter.</p>
<p><strong>Was dem Nachwuchs auf der Seele brennt </strong></p>
<p>Im Anschluss an die jeweiligen Veranstaltungen gehörte das Wort für eine halbe Stunde den Nachwuchstalenten und auch den anderen Gästen im Theatersaal. Genügend Zeit, um den geladenen Experten die Fragen zu stellen, die ihnen schon lange auf der Seele brannten: Wie schafft man es, so erfolgreich zu werden? Verarbeiten Sie auch Träume in Ihren Filmen? Haben Sie manchmal Albträume?</p>
<p class="MsoNormal">Geduldig und mit viel Charme antwortete jeder der Befragten auf die teilweise ungewöhnlichen Fragen und gab Tipps rund um das Filmgeschäft.Til Schweiger wurde übrigens am Ende vom Moderator aufgefordert, mit drei Worten seine Pläne für die Zukunft zu beschreiben. Seine Antwort: „Keinohrhasen Zwei“.</p>
<p class="MsoNormal">So war auch diese Berlinale mit ihrem Talent-Campus wieder ein voller Erfolg, und der ein oder andere wird sich sicher noch lange an diese Zeit des rot gefärbten Ausnahmezustands erinnern. Vor allem dann, wenn vereinzelt doch noch ein paar eingefleischte Fans mit ihren roten Berlinale-Umhängetaschen durch die Straßen von Berlin schwirren. Es ist schließlich nie zu spät, Farbe zu bekennen!</p>
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		<title>Für drei Minuten lacht die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 07:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonnie Berendes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Weltlachtag]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sich am 3. Mai im Berliner Tiergarten abspielte, versetzte so manchen ahnungslosen Besucher bei seinem sonntäglichen Spaziergang in große Verwunderung. Der Tiergarten war an diesem Tag Schauplatz eines ziemlich ungewöhnlichen Events.
Über 60 Menschen hatten sich in der Parkanlage nahe dem Brandenburger Tor versammelt und schienen seltsame Rituale zu begehen. Hier wurde gekichert, immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was sich am 3. Mai im Berliner Tiergarten abspielte, versetzte so manchen ahnungslosen Besucher bei seinem sonntäglichen Spaziergang in große Verwunderung. Der Tiergarten war an diesem Tag Schauplatz eines ziemlich ungewöhnlichen Events.<span id="more-445"></span></strong></p>
<p>Über 60 Menschen hatten sich in der Parkanlage nahe dem Brandenburger Tor versammelt und schienen seltsame Rituale zu begehen. Hier wurde gekichert, immer wieder losgeprustet und lauthals gelacht. Was so lustig war? Eigentlich gar nichts. Doch die fröhliche Masse hatte sich nicht ohne Grund versammelt. Sie begingen gemeinsam den internationalen Weltlachtag, der seit 2001 in Berlin jeden ersten Sonntag im Mai von der Initiative „Hauptstadt lacht“ organisiert wird.</p>
<p><strong>Lachen ist bekanntlich die beste Medizin<br />
</strong></p>
<p>Die seit 1998 bestehende Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, das Lachen und die Lebensfreude in Berlin zu fördern. Zu Verdanken haben wir diese Idee Dr. Madan Katarian. Auch wenn der Name leicht die Assoziation dazu wecken könnte, handelt es sich bei ihm nicht etwa um einen verrückten Guru, sondern um einen indischen Arzt. Er entwickelte bereits im Jahr 1995 das so genannte „Hasya Yoga“, das Yoga des Lachens, welches er als natürliche Medizin und als Mittel zur Anhebung der Lebensqualität unter die Menschen bringen wollte.</p>
<p>Nach seiner Theorie soll durch das organisierte gemeinsame Lachen der Weltfrieden verkörpert und ein globales Bewusstsein der Brüderlichkeit und der Freundschaft erreicht werden. Dies bewegte Dr. Katarian dazu, in Mumbai den ersten Lachclub zu gründen und 1998 den ersten Weltlachtag ins Leben zu rufen. Sein Ruf schien auch in Deutschland erhört worden zu sein. Von den inzwischen über 6.000 Lachclubs weltweit entstanden 70 allein in Deutschland. Mit der Verbreitung der Lachyoga-Bewegung stieg somit auch die Popularität des Weltlachtags zunehmend.</p>
<p><strong>Ein buntes Programm für heitere Gäste</strong></p>
<p>Beim diesjährigen Weltlachtag in Berlin erwartete die Teilnehmer ein vielseitiges Programm. Neben Auftritten von Clowns, Umarmungsaktionen und so genannten Tänzen des universellen Friedens standen vor allem Lachyoga-Übungen mit LachtrainerInnen aus ganz Deutschland im Mittelpunkt der Veranstaltung. Bei dieser Form des Yoga soll das anfangs grundlose Lachen durch pantomimische Übungen in wahrhaftiges Lachen übergehen. Der Fantasie scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein.</p>
<p>Die Berliner Spaßvögel schienen besonders bei der Umsetzung der Übung „Lachschokolade“ in ihrem Element gewesen zu sein. Mit viel schauspielerischem Talent wurde eine imaginäre Tafel Schokolade auf der flachen Hand gehalten und dann davon gekostet. Hatten man ein Stück weiße Schokolade erwischt ertönte zaghaftes Gekicher, bei Vollmilchschokolade tieferes Gelächter und die Zartbitter-Variante veranlasste die Teilnehmer dazu, aus vollem Halse kräftig zu lachen. Ziel soll dabei die geistige Entspannung und das Erreichen einer positiveren Grundstimmung sein.</p>
<p><strong>Weitere Lachyoga-Sessions im Tiergarten</strong></p>
<p>Für diejenigen, die sich nicht am den etwas absurd wirkenden Übungen beteiligen, aber ihre Stimmung dennoch durch einen kleinen Endorphinstoß etwas anheben wollten stand Frank Hildenbrand bereit. Als Mr. Hug tourt der Ludwigsburger Diplom-Ingenieur durch ganz Deutschland und macht dabei nichts weiter, als „kostenlose Umarmungen“ anzubieten, aber das mit Erfolg. Wann bekommt man heutzutage schon etwas umsonst? Das dachten sich einige der Lachtag-Teilnehmer auch und ließen sich bereitwillig in die einladend ausgebreiteten Arme des fremden Mannes sinken.</p>
<p>Der Höhepunkt des Tages war jedoch um genau 14 Uhr deutscher Zeit erreicht. Die Anwesenden im Berliner Tiergarten stellten sich zu einem großen Kreis zusammen auf und führten den Programmpunkt aus, den alle Weltlachtag-Events rund um den Erdball gemeinsam haben: das gemeinsame Lachen für drei Minuten, oder die so genannte weltweite Lachenergieübertragung. Losgelöst von allen Sorgen und zur Freude der Initiatoren schien die heitere Gesellschaft dem Lachen wie in einem Wahn verfallen zu sein. Die Nachricht, dass zukünftig jeden Sonntag regelmäßig im Tiergarten Lachyoga-Sessions stattfinden sollen, dürfte daher für den Großteil der Besucher ein weiterer Grund zur Freude gewesen sein. Es darf also weiterhin gelacht werden und das nicht nur einmal im Jahr.</p>
<p><strong>Linkliste:</strong></p>
<ul>
<li><a title="http://www.hauptstadt-lacht.de" href="http://www.hauptstadt-lacht.de">http://www.hauptstadt-lacht.de</a> &#8211; Die Initiative und kommende Lachyoga-Aktivitäten</li>
<li><a title="http://www.hoho-haha.de/lachen.html" href="http://www.hoho-haha.de/lachen.html">http://www.hoho-haha.de</a> &#8211; Der Verband der deutschen Lach-Yoga-Therapeuten</li>
<li><a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltlachtag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltlachtag">http://de.wikipedia.org/wiki/Weltlachtag</a> &#8211; Der Weltlachtag bei Wikipedia</li>
<li><a title="http://www.laughteryoga.org" href="http://www.laughteryoga.org">http://www.laughteryoga.org</a> &#8211; Die Website von Dr. Madan Kataria</li>
<li><a title="http://www.misterhug.com" href="http://www.misterhug.com">http://www.misterhug.com</a> &#8211; Die Website von Mr. Hug</li>
<li><a title="http://www.lachclub.info/de_inhalt/de_0154_lc_trainer.html" href="http://www.lachclub.info/de_inhalt/de_0154_lc_trainer.html">http://www.lachclub.info/</a> &#8211; Eine Liste zu LachyogatrainerInnen in ganz Deutschland</li>
<li><a title="http://www.lachen-wieder-lernen.de/uebungen.html" href="http://www.lachen-wieder-lernen.de/uebungen.html">http://www.lachen-wieder-lernen.de</a> &#8211; Liste der Lachyoga-Übungen</li>
</ul>
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		<title>Kurzschluss mit fatalen Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 23:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonnie Berendes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Stromausfall im Theater am Kurfürstendamm! Auf der Bühne nichts zu sehen. In der „Komödie im Dunkeln“ von Peter Shaffer ist die Bühne in Licht getaucht, wenn sie für die Schauspieler im Dunkeln liegt, und dunkel, sobald das Licht angeht.
Knappe zehn Minuten starrt das Publikum in der Finsternis in Richtung Bühne. Nur die Stimmen der Darsteller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-372" title="komoedie_theater_am_kurfuerstendamm" src="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2009/02/komoedie_theater_am_kurfuerstendamm.jpg" alt="komoedie_theater_am_kurfuerstendamm" width="479" height="223" /></p>
<p><strong>Stromausfall im Theater am Kurfürstendamm! Auf der Bühne nichts zu sehen. In der „Komödie im Dunkeln“ von Peter Shaffer ist die Bühne in Licht getaucht, wenn sie für die Schauspieler im Dunkeln liegt, und dunkel, sobald das Licht angeht.</strong><span id="more-291"></span></p>
<p>Knappe zehn Minuten starrt das Publikum in der Finsternis in Richtung Bühne. Nur die Stimmen der Darsteller und Nebengeräusche werden wahrgenommen.Der junge, erfolglose Künstler Brindsley Miller erwartet gemeinsam mit seiner Verlobten Carol hohen Besuch: George Godunow, ein wohlhabender russischer Kunstmäzen hat sich zusätzlich zu Carol´s griesgrämigem Vater für den Abend angekündigt.</p>
<p>Um den beiden zu imponieren hat Brindsley seine schäbigen Möbel zuvor heimlich gegen die wertvollen Antiquitäten seines vorübergehend verreisten, pingeligen Nachbarn Harold ausgetauscht. Einem gelungenen Abend, der den jungen Künstler zu privatem und beruflichem Erfolg verhelfen soll, steht eigentlich nichts mehr im Weg. Doch dann lässt ein Kurzschluss plötzlich die Sicherung durchbrennen und die Bühne erstrahlt in hellem Licht. Brindsley und Carol tappen ab jetzt im Dunkeln und immer mehr unerwünschte Gäste gesellen sich dazu.</p>
<p><strong>Das Chaos ist vorprogrammiert </strong></p>
<p>Eine ältere Dame von nebenan, überzeugend gespielt von Marie Gruber, tastet sich zunächst noch schüchtern und durch die Dunkelheit verängstigt in Brendsleys Wohnzimmer. Unerwartet taucht auch Nachbar Harold auf, der frühzeitig von seiner Reise zurückgekehrt ist und auch Carol´s mürrischer Vater und ehemaliger Colonel lässt nicht lange auf sich warten. Als dann auch noch Clea, die eifersüchtige Ex-Freundin und immer noch Geliebte von Brendsley dazukommt scheint das Chaos perfekt. Doch es kommt noch schlimmer, als der Elektriker eintrifft und alle Anwesenden ihn für den millionenschweren Kunstmäzen halten.</p>
<p>Mit seiner „Black Comedy“ wurde der britische Dramatiker Peter Shaffer erstmals in Deutschland bekannt. Am Kurfürstendamm feierte sein Stück bereits vor 40 Jahren deutsche Premiere. Die geniale Idee des Autors, Hell und Dunkel zu vertauschen, machte die Komödie zum Welterfolg. Die Darsteller tasten sich unbeholfen und dabei lächerlich aussehend durch die für sie stockdunkle Wohnung, die jedoch für das Publikum in hellem Licht erstrahlt. So wird zur Freude der Zuschauer jedes Malheur sichtbar.</p>
<p><strong>Im Schaukelstuhl über die Bühne</strong></p>
<p>Es macht besonders viel Spaß den Darstellern dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig anrempeln, sich versehentlich betatschen und über die kostbaren Antiquitäten des Nachbars stolpern. Markus Majowski, bekannt aus Film und Fernsehen, zeigt enthusiastisch und dabei sehr amüsant, wie schnell seine Freundschaft vorbei sein kann, wenn man ihm seine kostbaren Einrichtungsgegenstände wegnimmt. Dabei hatte Brindsley (Robert Glatzeder) sich größte Mühe gegeben, die Möbel rechtzeitig wieder nach nebenan zu schaffen, bevor der Kurzschluss behoben wäre und alles auffliegen würde.</p>
<p>Die Zuschauer konnten sich kaum mehr im Zaum halten, bei diesem Anblick. Lautstarkes Gelächter brach aus, als der Colonel (Jürgen Mai) sich mit Schwung auf einen alten Schaukelstuhl fallen ließ, nach hinten kippte und mit einem Salto zu Boden fiel. Schließlich konnte er nicht ahnen, dass sein Schwiegersohn in Spe inzwischen Harolds bequemen antiken Sessel in der Dunkelheit erfolgreich gegen den Schaukelstuhl eingetauscht hatte. Dem immer skeptischer werdenden alten Mann bleibt auch weiterhin nichts erspart. Brindsley verheddert ihn auch noch in das Elektrokabel einer wertvollen Lampe aus Harolds Sammlung und zerrt ihn auf erheiternde Weise mitsamt dem Schaukelstuhl über die Bühne.</p>
<p><strong>Kleine Schönheitsfehler </strong></p>
<p>Der britische Regisseur und ehemalige Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg Michale Bogdanov hat das Stück zwar sehr amüsant und locker aufgebaut,insgesamt hätte der Inszenierung jedoch noch etwas mehr Feingefühl und Präzision nicht geschadet. Vor allem die Bewegungen der Darsteller in der Dunkelheit hätten ein bisschen mehr Witz und Originalität vertragen. Im zweiten Akt ließen dann auch die Dialoge teilweise zu wünschen übrig. Mit flachen Sprüchen wurde versucht, das Publikum weiterhin zum Lachen zu animieren, was jedoch nicht wirklich funktionierte.</p>
<p>Trotzdem konnten diese kleinen Schönheitsfehler dem Stück nichts anhaben, da es einfach zu viel Spaß machte, dem „dunklen“ Treiben auf der Bühne zuzusehen. Zudem beeindruckte Sean Crowley mit der Ausstattung des aufwendig gestalteten Bühnenbilds die Gäste. Vom Bücherregal über die Zimmerpflanzen bis hin zu den Kunstwerken an den Wänden war hier jedes kleine Detail bedacht worden. Die Komödie im Dunkeln ist also &#8211; sofern das Licht denn an ist- in vielerlei Hinsicht ein Augenschmaus.</p>
<p><em>Die „Komödie im Dunkeln“ von Peter Shaffer läuft noch bis Mitte Februar am Theater am Kurfürstendamm</em></p>
<p><a href="http://komoedie-berline.de">www.komoedie-berlin.de</a></p>
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		<title>Schauriger Hüttenzauber</title>
		<link>http://kulturen.b3at.de/archives/186</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 22:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bonnie Berendes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein junger, furchtloser Mann sitzt mit sieben Gehängten zusammen am Feuer. Eine Frau schlägt ihrem kleinen Stiefsohn den Kopf ab, verarbeitet ihn zu einer Suppe und gibt diese dem Vater zu Essen. Das alles geschieht jedes Wochenende kurz vor Mitternacht mitten in Berlin. Nämlich dann, wenn die Betreiber der Märchenhütte auf dem Bunkerdach am Monbijoupark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ein junger, furchtloser Mann sitzt mit sieben Gehängten zusammen am Feuer. Eine Frau schlägt ihrem kleinen Stiefsohn den Kopf ab, verarbeitet ihn zu einer Suppe und gibt diese dem Vater zu Essen. Das alles geschieht jedes Wochenende kurz vor Mitternacht mitten in Berlin. Nämlich dann, wenn die Betreiber der <em>Märchenhütte</em> auf dem Bunkerdach am Monbijoupark zu den Vorstellungen „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“ und „Das Märchen vom Machandelbaum“ einladen</strong><span id="more-186"></span></p>
<div id="attachment_239" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2009/02/der-teufel-mit-den-drei-goldenen-haaren5.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-239  " title="Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (Foto: Bernd Schönberger)" src="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2009/02/der-teufel-mit-den-drei-goldenen-haaren5-150x150.jpg" alt="Foto: Bernd Schönberger" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (Foto: Bernd Schönberger)</p></div>
<p>Die beiden Märchen der Gebrüder Grimm sind alles andere als romantisch oder kindgerecht. Wer auf konventionelles, angenehmes Theater steht, ist hier garantiert fehl am Platz. Autor und Regisseur Jan Zimmermann hat den Text zwar in der Originalfassung der Brüder Grimm belassen, doch die Inszenierung ist außerordentlich modern. Es wird gebrüllt, gestöhnt, geschwitzt und getobt. Das alles auf einer kleinen Bühne mit einer eher spartanisch anmutenden Kulisse. Die dargebotenen Stücke kommen jedoch auch ohne ein aufwendig gestaltetes Bühnenbild und prächtige Kostüme aus. Es sind die Darsteller, die das Publikum mit ihrem schauspielerischen Talent überzeugen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal">Das erste Märchen „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“ handelt von einem allzu furchtlosen jungen Mann, der auf Reisen geht, um endlich einmal das Gruseln zu lernen. Er schläft deshalb unter einem Baum, an dem sieben Männer am Galgen hängen und landet unter anderem auch in einem Spukschloss, das er von bösen Geistern befreit, wofür er als Belohnung die Tochter des Königs zur Frau bekommt. Während bei diesem Stück vor allem das laute Gebrüll und die heftig agierenden Darsteller in Erinnerung bleiben, fasziniert das Märchen vom Machandelbaum das Publikum vor allem durch die Mimik und Gestik der Schauspieler.</p>
<p class="MsoNormal">Nur jeweils zwei Personen spielen ein Märchen nach. Sie schlüpfen gekonnt in verschiedene Rollen und leben sich auf ungewöhnliche Weise auf der Bühne aus. Claudia Graue spielt im „Märchen vom Machandelbaum“ so leidenschaftlich und brillant die Rolle der frommen Frau und die der bösen Stiefmutter, dass auch bei den Zuschauern ungeahnte Emotionen frei werden. Das ist auch der Grund dafür, dass angesichts der makaberen Handlung und der blutrünstigen Umsetzung weder Entsetzen noch Empörung im Publikum aufkommen. Rollende Köpfe, fließendes Blut (wenn auch nur in Form von roter Grütze) und Kannibalismus bilden den Inhalt des Märchens. Die Zuschauer sind jedoch fasziniert statt schockiert, und das alles durch die enorme künstlerische Leistung von Claudia Graue und Vlad Chiriac.</p>
<div id="attachment_241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.strandbar-mitte.de/maerchenhuette/index.html"><img class="size-full wp-image-241 " title="Märchenhütte" src="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2009/02/maerchenhuette2.jpg" alt="Märchenhütte" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Märchenhütte</p></div>
<p class="MsoNormal">Doch nicht nur die Schauspieler tragen zum Gelingen der Vorstellung bei, sondern auch die außergewöhnliche Atmosphäre zieht die Anwesenden in ihren Bann. Die Märchenhütte macht ihrem Namen alle Ehre. Viel Platz bietet die 200 Jahre alte Holzhütte zwar nicht, und es kommt schnell die Assoziation eines Saunabesuches auf, wenn man mit ca. 60 Menschen eng aneinander in einem kleinen niedrigen Raum bei Kerzenlicht sitzt, aber es ist gerade das, was den Charme dieses Ortes ausmacht. Dazu gibt es Punsch und Suppe, und der urige Kamin verbreitet im ganzen Raum einen angenehmen Kräuterduft. Ein märchenhafter Ort mit schaurigem Programm und zauberhaften Schauspielern!</p>
<p class="MsoNormal">… und weil sie nicht gestorben sind,  spielen sie noch heute…</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.strandbar-mitte.de/maerchenhuette/index.html" target="_blank">(Jeden Freitag und Samstag um 23 Uhr in der Märchenhütte)</a></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
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