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	<title>Kulturen &#187; Magazin</title>
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	<description>Das Online-Magazin der Kulturjournalisten an der UdK Berlin</description>
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		<title>Kämpfen lohnt sich!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 12:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alena Dörfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Gesichter]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Zemra studiert an der Technischen Universität. Sie kommt aus dem ehemaligen Jugoslawien, engagiert sich ehrenamtlich und hat kein Abi. Trotzdem hat sie geschafft, wovon viele mit den gleichen Voraussetzungen nur träumen können: Sie studiert Biotechnologie, steht kurz vor dem Diplom und arbeitet jetzt schon in der Forschung.





Zemra zeigt einem Mädchen vom Club Lise einen Sandfisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zemra studiert an der Technischen Universität. Sie kommt aus dem ehemaligen Jugoslawien, engagiert sich ehrenamtlich und hat kein Abi. Trotzdem hat sie geschafft, wovon viele mit den gleichen Voraussetzungen nur träumen können: Sie studiert Biotechnologie, steht kurz vor dem Diplom und arbeitet jetzt schon in der Forschung.</strong></p>
<p><strong><span id="more-2106"></span><br />
</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_2105" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt><a href="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2011/02/BLZ-BIONIK-046.jpg"><img class=" " title="BLZ BIONIK 046" src="../wp-content/uploads/2011/02/BLZ-BIONIK-046-300x225.jpg" alt="Zemra zeigt einem Mädchen vom Club Lise einen Sandfisch im Institut für Biokik in der TU" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd>Zemra zeigt einem Mädchen vom Club Lise einen Sandfisch im Institut für Bionik in der TU</dd>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Die ersten 4 Semester waren die Schlimmsten meines Lebens“, sowas hatten die sechs Teilnehmerinnen des Club Lise eigentlich  nicht erwartet. Und ihre Mentorin  Zemra Shenderi (32) schiebt auch gleich mit einem Lächeln nach: „Aber es hat sich gelohnt“. Denn was zunächst abschreckend klingt, wird durch Zemras eigenen Erfolg abgemildert: Sie hat es geschafft. Trotz Migrationshintergrund, trotz Realschulabschluss: Zemra steht kurz vor ihrem Diplom in Biotechnologie und zusätzlich engagiert sich die zweiunddreißigjährige noch ehrenamtlich im Club Lise.</p>
<p><strong>Der Club Lise hilft Schülerinnen bei der Suche nach dem richtigen Studienfach</strong></p>
<p>Ein Projekt, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Unterrepräsentanz von Frauen – vor allem Frauen mit Migrationshintergrund – in den Natur-und Ingenieurswissenschaften entgegenzuwirken. Um dies zu gewährleisten werden Schülerinnen auf dem Weg zu ihrer Studienwahl von verschiedenen Mentorinnen begleitet. Und eine davon ist nun Zemra. Doch dieser Weg war ihr keineswegs vorbestimmt. Zunächst in Berlin geboren lebte bis zur zweiten Klasse in Deutschland. Dann ging ihre Familie zurück nach Jugoslawien. Als dort aber der Krieg ausbrach, kehrte die Familie nach Deutschland zurück. Ab der siebten Klasse besuchte Zemra die Realschule in Neukölln und dort wurde ihr alles andere als Mut gemacht. Sie machte ihren Realschulabschluss, doch anstatt ihr das Abitur ans Herz zu legen, sagen ihre Lehrer, dass es besser wäre ein Ausbildung zu beginnen. So machte sie eine Ausbildung zur Medizinisch-Technischen-Laborassistentin und arbeitete von 1998 bis 2004 an der Charité. Doch das war ihr nicht genug. Nach sechs Jahren erfuhr sie, dass sie mit ihrer Berufserfahrung auch ohne Abitur studieren können und entschied sich für diesen Weg.</p>
<p><strong>Man kann auch ohne Abitur studieren</strong></p>
<p>„Ich würde es in meinem Studienfach sehr empfehlen vor dem Studium eine Ausbildung zumachen“, sagt sie auch heute noch, denn die Erfahrung aus dem Job habe ihr geholfen das Studium besser zu bestehen.„Mir macht es halt einfach Spaß mich in einem Thema zu vertiefen, außerdem kann man in der Forschung seinen Arbeitsbereich aktiv mitgestalten und es kehrt eigentlich nie Routine ein“, beschreibt Zemra ihren Arbeitsplatz begeistert. Und begeistert kann sie auch sein, schließlich steht sie kurz vor ihrem Diplom in Biotechnologie und ist somit das beste Beispiel für die Mädels vom Club Lise. „Wenn ich das schaffen konnte, dann könnt ihr dass auch“, so eine motivierende Ansprache hätte sie sich für sich selbst auch gewünscht.</p>
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		<title>Hip, hipper, Hipster</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annett Scheffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Gesichter]]></category>

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		<description><![CDATA[Röhrenjeans, Hornbrille, Jutebeutel: Der Berliner Hipster ist per Definition der permanenten Revolution verhaftet. Und doch ist er ein Gesicht unter Tausenden. Auf seiner Jagd nach dem „Next Hip Thing“ verschwimmen die Grenzen zwischen Subkultur und Mainstream. Eine Verhaltensstudie.
Immer häufiger begegnet er uns. Leichtfüßig schlendernd auf der Straße, mit lässig übereinandergeschlagenen Beinen in der U-Bahn, tabakkaufend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2066" class="wp-caption alignleft" style="width: 168px"><img class="size-medium wp-image-2066" title="hipster" src="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2011/02/hipster-219x300.jpg" alt="hipster" width="158" height="216" /><p class="wp-caption-text">Berlin-Mitte-Schnitte: Der Hipster wie er leibt und lebt. (Foto: thejunction.de)</p></div>
<p><strong>Röhrenjeans, Hornbrille, Jutebeutel: Der Berliner Hipster ist per Definition der permanenten Revolution verhaftet. Und doch ist er ein Gesicht unter Tausenden. Auf seiner Jagd nach dem „Next Hip Thing“ verschwimmen die Grenzen zwischen Subkultur und Mainstream. Eine Verhaltensstudie.<span id="more-2064"></span></strong></p>
<p>Immer häufiger begegnet er uns. Leichtfüßig schlendernd auf der Straße, mit lässig übereinandergeschlagenen Beinen in der U-Bahn, tabakkaufend im Späti um die Ecke, Wodka-Mate schlürfend in der Szene-Kneipe: der Hipster. Eine Gestalt, deren vermehrtes Auftreten eine große deutsche Zeitung kürzlich als „Phänomen der Nullerjahre“ klassifizierte. Eine Spezies, deren Lebensaufgabe darin besteht, ständig neue modische Codes zu generieren.</p>
<p>Die äußeren Erkennungszeichen sind eindeutig: Sein lockiges, halblanges Haar trägt er stets sorgfältig zerzaust. Über seiner Oberlippe lässt er einen Schnauzbart stehen. Röhrenjeans betonen seine schlanken, beinahe mageren Beine. Seine Hornbrille mit dickem, braunen Gestell hat er auf einem Flohmarkt erstanden ebenso wie einen grauen Jutebeutel, in dem er stets seine sieben Sachen durch Berlin schleppt.</p>
<p><strong>Auf dem Treppchen der Coolness-Olympiade</strong></p>
<p>Sichtet man den Hipster in den entlegeneren Gegenden Deutschlands nur äußerst selten, tritt er in Berlin des Öfteren im Rudel auf. Vertreter seiner Art infiltrieren gar ganze Kieze. Fast scheint es, als wehe eine Art magischer Sturm (namens Langeweile) aus allen Teilen der Bundesrepublik junge, abenteuerlustige Menschen in die Hauptstadt. Der Berliner Hipster hat keine spezifische Herkunft. Er ist geborener Schwabe, Rheinländer, Sachse. Einmal in Berlin, beginnt für ihn der Kampf um Ansehen und Aufstieg im Hipster-Volk. „Neuer, auffälliger, verrückter!“ – so der Kampfspruch der Coolness-Olympiade. In Mitte, Kreuzberg und Neukölln, den Brutstätten des Hipstertums, wächst der frisch zugezogene Nachwuchs dann heran &#8211; stets mit einem Auge auf ausgewachsene Vorbilder schielend. Genährt wird er durch die Muttermilch der Szene: Streetstyle-Blogs, das Vice-Magazin, Fotografien von Terry Richardson und Juergen Teller, Kurzgeschichten von Bukowski und  natürlich die „Hipsterbibel“: Jack Kerouacs <em>On The Road</em>. „Rising from the underground, the sordid hipsters of America, a new beat generation“, heißt es in diesem frühen literarischen Versuch, dem Phänomen Hipster auf die Spur zu kommen. Um den vielen neuen Impulsen genügend Raum zu geben, schafft sich der Hipster ein durch und durch puristisches Heim: Sein Zimmer ist nur spärlich möbliert, natürlich auch, um spontan Partys feiern zu können. Eine Matratze, ein Kleiderschrank (vom Antikmarkt) und eine Holzplatte auf Tischböcken als Schreibtisch mit einem MacBook darauf – das reicht ihm als Lebensraum vollkommen.</p>
<p><strong>Revolution in Permanenz</strong></p>
<p>So wächst und gedeiht er zu einem vollwertigen Mitglied der „It-Crowd“. Seine Entwicklung ist dabei aber niemals abgeschlossen. Sie gleicht vielmehr einer Revolution in Permanenz – stets angetrieben von der tonangebenden Hipster-Maxime: Nur in Bewegung erreicht man wahre Individualität. Alles was älter ist als ein paar Wochen, ist schon nicht mehr originell. So ist er tagein tagaus bemüht die kitschigsten und absurdesten Dinge auszugraben, die seinen Status als Avantgardist zur Schau stellen: gestreifte Leggins, Trash-Shirts mit Flipper-Motiv und Fellmützen im Sowjet-Stil.</p>
<p><strong>Am Wühltisch der Modegeschichte </strong></p>
<p>Bei aller Hipness darf die wohl wichtigste Regel niemals aus den Augen verloren werden: „Hipsters never admit to being Hipsters!“ Es gibt nichts Verwerflicheres als das krampfhafte Streben nach Coolness. Eben dieses Paradoxum verschafft dem Berliner Hipster eine zweifelhafte Wirkung auf seine Mitmenschen. Was er als Gegenwartszugewandtheit deutet, entlarven Beobachter als prätentiös, exzentrisch und lächerlich trendorientiert. So wird der Hipster begafft, belächelt und kopfschüttelnd gemustert. „Können die sich heutzutage denn nicht mehr vernünftig anziehen?“, hört man feine Damen schimpfen. Gelegentlich allerdings erspäht man auch ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen eines älterer Herren. Dann nämlich, wenn er mit Freude bemerkt, dass die gute, alte Melone als Kopfbedeckung wohl wieder<em> „</em>en vogue“ ist, und sich für zehn Minuten fühlt, als wäre er wieder ein Jungspund, der zur Begrüßung eines hübschen Fräuleins charmant den Hut zieht. Wirklich neu ist am Hipster im Grunde nämlich Nichts. Er wühlt nur besonders fleißig in der Kleiderkiste der Modegeschichte. Denn wie schon Oscar Wilde schrieb: „Talent borrows, Genius steals!“</p>
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		<title>Ein Blick durch die Linse, zu einem anderen Ort.</title>
		<link>http://kulturen.b3at.de/archives/1950</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Pencz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Gesichter]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie glaubt an sich selbst. Sie will es schaffen. Sie will kein Standard-Leben. Ihr Weg soll sie von Neukölln in die Modewelt führen.
Aylin Hadi ist eine waschechte Berlinerin. Obwohl sie erst 19 Jahre jung ist, weiß sie was sie will und vor allem wohin sie will. Die groß gewachsene und gertenschlanke Deutsch-Türkin bahnt sich gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie glaubt an sich selbst. Sie will es schaffen. Sie will kein Standard-Leben. Ihr Weg soll sie von Neukölln in die Modewelt führen.</strong><em><span id="more-1950"></span></em></p>
<p>Aylin Hadi ist eine waschechte Berlinerin. Obwohl sie erst 19 Jahre jung ist, weiß sie was sie will und vor allem wohin sie will. Die groß gewachsene und gertenschlanke Deutsch-Türkin bahnt sich gerade ihren Weg in die vermeintlich schillernde Fashion-Welt. Das Interesse hierfür schlummert jedoch schon seit einiger Zeit in ihr.</p>
<div id="attachment_1958" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-1958" title="Aylin Hadi 1 - Berliner Gesichter" src="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2011/02/169077_1898788908427_1202770599_32323548_76687_n1-200x300.jpg" alt="Ernst, aber voller Leidenschaft: die junge Deutsch-Türlin Aylin Hadi. " width="200" height="300" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Im Alter von 15 Jahren wird Aylin beim Shoppen mit ihrer Mutter von einem Modelscout entdeckt. Sie trägt ein Septum-Piercing und Dreadlocks. Doch gerade ihr ausgefallener Look und die kantigen Gesichtszüge erregen Aufmerksamkeit. So richtig anfreunden kann sich Aylin nicht mit der Idee, vor einer Kamera zu posieren. Letztendlich siegt aber die Neugier.</p>
<p>Schon bald interessiert sie sich mehr für die Menschen hinter den Models – die Agenturen. Wissbegierig informiert sie sich über nationale und internationale Modelagenturen und beobachtet den Markt. Welcher Model-Typ ist gerade gefragt? Welche Stilrichtungen entwickeln sich in der Modefotografie?</p>
<p><strong>Nichts wird verschönert</strong></p>
<p>Die Fotografie ist ohnehin eine weitere Leidenschaft von Aylin. Noch bevor sie anfängt zu modeln, entdeckt sie die Welt hinter der Linse. Ihre Bilder sind ernst, ehrlich, knallhart, aber vor allem melancholisch. „Ich liebe schöne Menschen und Haut. Wichtig ist mir dabei die Natürlichkeit. Ich bearbeite meine Bilder kaum. Fältchen bleiben da wo sie sind“, sagt Aylin. Ihre Fotografien sind so gegensätzlich, wie sie selbst. Zwar ist Aylin sehr kontaktfreudig – sie redet unglaublich viel und schnell – aber sie lässt sich nicht so leicht durchschauen. Sie sei sehr nachdenklich, aber keinesfalls depressiv, so wie ihre Fotografien vermuten lassen könnten. Eher spielen ihre Bilder in der <em>worldfreezone</em>. „Ein Ort, an dem es kein Richtig und kein Falsch gibt, der voller Impressionen und Gedanken ist“, erklärt sie. Damit besetzt sie eine Nische, denn realitätsnah ist fast gar nichts in der Modewelt. Extrem dünne Mädchen auf Laufstegen und bearbeitete Fotografien vermitteln ein Schönheitsideal, das für die Mehrheit der Menschen unerreichbar ist. Zwar ist Aylin diesem Schönheitsideal nicht abgeneigt, aber sie retuschiert weniger in ihren Bildern und lässt die Models Emotionen, dunkle Seiten, zeigen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1959" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-1959 " title="Aylin Hadi 2 - Berliner Gesichter" src="../wp-content/uploads/2011/02/54937_1778394458641_1202770599_32072510_6559484_o3-199x300.jpg" alt="Aylin modelt, fotografiert und arbeitet als Modelscout - Multitasking im Fashionbusiness." width="199" height="300" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Aylin entwickelt eine große Leidenschaft für Dinge, die sie mag und die sie faszinieren. Ihr türkisches Temperament gepaart mit Ehrgeiz ist ihre Antriebskraft. Wenn sie von ihren Fotoshootings erzählt, gestikuliert sie viel, spielt mit ihren langen schwarzen Haaren, ist euphorisch &#8211; Energie pur.</p>
<div class="mceTemp"><strong>Auf der Suche nach dem gewissen Etwas</strong></div>
<p>Zurzeit setzt Aylin diese Energie für ein Projekt ein, das sie vor einem Jahr angefangen hat: Sie ist auf der Suche nach neuen Gesichtern für verschiedene Modelagenturen, darunter sehr bekannte wie <a title="modelwerk" href="http://www.modelwerk.de" target="_blank">modelwerk</a> und <a title="seeDS Management" href="http://www.seedsmanagement.de/" target="_blank">seeDS Management</a>. Sieht sie ein schönes Gesicht, spricht sie das Mädchen oder den Jungen an und drückt ihnen ihre Karte in die Hand und stellt bei Interesse Kontakt zu den Agenturen her. Seit Anfang Februar macht sie sogar ein Praktikum bei seeDS Management. Als Model arbeitet sie selbst nur noch wenig. Aylin möchte hinter den Models stehen, deren Entdeckerin sein. Ihr Ziel ist es, als Modelscout für Agenturen zu arbeiten und sich vor allem als Fotografin zu etablieren. Aus ihrer Zeit als Model kennt sie viele Mädchen, die gerne für sie vor der Kamera stehen. Gerade weil Aylin anders durch die Linse guckt als viele Modefotografen. Zur Ruhe kommen wird die junge Berlinerin erst, wenn sie am Ziel angelangt ist.</p>
<p>Wer weitere Infos möchte, findet sie hier: <a title="Aylin Hadi Website" href="http://www.aylinhadi.com" target="_blank">http://www.aylinhadi.com</a>.</p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 376px; width: 1px; height: 1px;">
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1959" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-1959 " title="Aylin Hadi 2 - Berliner Gesichter" src="../wp-content/uploads/2011/02/54937_1778394458641_1202770599_32072510_6559484_o3-199x300.jpg" alt="Aylin modelt, fotografiert und arbeitet als Modelscout - Multitasking im Fashionbusiness." width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Aylin modelt, fotografiert und arbeitet als Modelscout - Multitasking im Fashionbusiness.</p></div>
<p>Aylin entwickelt eine große Leidenschaft für Dinge, die sie mag und die sie faszinieren. Ihr türkisches Temperament gepaart mit Ehrgeiz ist ihre Antriebskraft. Wenn sie von ihren Fotoshootings erzählt, gestikuliert sie viel, spielt mit ihren langen schwarzen Haaren, ist euphorisch &#8211; Energie pur.</p>
<div class="mceTemp"><strong>Auf der Suche nach dem gewissen Etwas</strong></div>
<div class="mceTemp"><strong><br />
</strong></div>
<div style="text-align: left;"><span style="color: #000000;">Zurzeit setzt Aylin diese Energie für ein Projekt ein, das sie vor einem Jahr angefangen hat: Sie ist auf der Suche nach neuen Gesichtern für verschiedene Modelagenturen, darunter sehr bekannte wie <a title="modelwerk" href="http://www.modelwerk.de/" target="_blank">modelwerk</a> und <a title="seeDS Management" href="http://www.seedsmanagement.de/#" target="_blank">seeDS Management</a>. Sieht sie ein schönes Gesicht, spricht sie das Mädchen oder den Jungen an, drückt ihnen ihre Karte in die Hand und stellt bei Interesse Kontakt zu den Agenturen her. Seit Anfang Februar macht sich sogar ein Praktikum bei seeDS Management. Als Model arbeitet sie selbst nur noch wenig. Aylin möchte hinter den Models stehen, deren Entdeckerin sein. Ihr Ziel ist es, als Modelscout für Agenturen zu arbeiten und vor allem sich als Fotografin zu etablieren. Zur Ruhe kommen wird Aylin erst, wenn sie am Ziel angelangt ist.</span></div>
<p>Weitere Infos unter: <a href="http://www.aylinhadi.com/" target="_blank">http://www.aylinhadi.com/</a>.</div>
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		<title>Berliner Gesichter</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Wehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Gesichter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Stadt hat ihre Gesichter. Auch Berlin. Menschen, die die Metropole mit ihren Geschichten, Worten und Taten jeden Tag formen. Ganz eigene Charaktere, Typen und Figuren. Hier aufgewachsene und Zugezogene. Kurzum: solche, die Berlin prägen und zu dem machen, was es ist.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2093" title="110202_victoria" src="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2011/02/110202_victoria.jpg" alt="110202_victoria" width="300" height="225" />Jede Stadt hat ihre Gesichter. Auch Berlin. Menschen, die die Metropole mit ihren Geschichten, Worten und Taten jeden Tag formen. Ganz eigene Charaktere, Typen und Figuren. Hier aufgewachsene und Zugezogene. Kurzum: solche, die Berlin prägen und zu dem machen, was es ist.</strong></p>
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		<title>Der Münchhausen von Mitte</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 16:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Wehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Gesichter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Wissenschaftsakademie über die Trennungsagentur bis hin zum Fachgeschäft für Apfelkuchen &#8211; Rafael Horzon ist ein Macher. Ein Portrait über den Buchautoren, Unternehmer und vermeintlichen Lügenbaron.
Rafael Horzon gönnt sich nicht eine, nein, sondern gleich zwei Zigaretten. Fachmännisch hat er den ersten unangezündeten Glimmstengel zwischen Ober- und Unterlippe fixiert, der andere komplettiert – ganz klassisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1933" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><img class="size-medium wp-image-1933" title="Sinnierend und visionär: Rafael Horzon © Florena Horaz" src="http://kulturen.b3at.de/wp-content/uploads/2011/02/HorzoncFlorena-Horaz-300x300.jpg" alt="Sinnierend und visionär: Rafael Horzon © Florena Horaz" width="226" height="226" /><p class="wp-caption-text">Sinnierend und visionär: Rafael Horzon © Florena Horaz</p></div>
<p><strong>Von der Wissenschaftsakademie über die Trennungsagentur bis hin zum Fachgeschäft für Apfelkuchen &#8211; Rafael Horzon ist ein Macher. Ein Portrait über den Buchautoren, Unternehmer und vermeintlichen Lügenbaron.</strong><span id="more-1932"></span></p>
<p>Rafael Horzon gönnt sich nicht eine, nein, sondern gleich zwei Zigaretten. Fachmännisch hat er den ersten unangezündeten Glimmstengel zwischen Ober- und Unterlippe fixiert, der andere komplettiert – ganz klassisch zwischen Daumen- und Zeigefinger – eine weltmännisch-philosophische Pose. Und dann noch dieser Blick: sinnierend und visionär zugleich. All das erzeugt Aufmerksamkeit. Man will da jetzt zuhören. Besser: Hinhören. Dabei sein, wenn er einen Schwank nach dem anderen zum Besten gibt, so dass man nur so an seinen Lippen, auf denen der akribisch gestutzte Schnurrbart sitzt, klebt.</p>
<p>Denn Horzon kann erzählen. Er fabuliert und fantasiert was das Zeug hält – aber ob sich gleich die Balken biegen? Im Herbst 2010 hat er mit „Das weiße Buch“ sein, nach eigenen Angaben, mittlerweile viertes Buch veröffentlicht. Horzon nennt „Das weiße Buch“ eine Unternehmerbiografie. In Wahrheit findet der Leser darin Münchhausiaden aus der Metropole Berlin noch und nöcher. Horzon tischt ein Bonmot seiner schier unglaublichen Unternehmerkarriere &#8211; zwischen Designregalbau und Akademiegründung &#8211; nach dem anderen auf und liefert im gleichen Atemzug einen kompletten Abriss des längst vergessenen Mitte-Hypes, so dass man aus dem Schmunzeln über diesen Unsinn gar nicht mehr herauskommen mag. Oder ist doch alles so passiert?</p>
<p><strong>Natürliches Habitat: Torstraße</strong></p>
<p>Freilich hat Horzon es schon immer verstanden, zu lamentieren. Er veröffentlichte drei Sachbücher. Das bekannteste davon ist wohl das mittlerweile vergriffene „Der dritte Weg“, in welchem er über die Gründe für den Erfolg seiner wirtschaftlichen Unternehmerei Auskunft gibt und gleichzeitig das Geheimnis des schon im Titel angedeuteten dritten Weges zu einem Leben voller Erfolg lüftet. Sach- und Machgeschichten statt Pop-Prosa. Ebenfalls unvergessen: seine Kolumnen und Glossen im monatlich erscheinenden „DE:BUG“-Magazin. Dort diskutierte er ab 1999 ein knappes Jahr lang „drängende Fragen an der Schwelle zum übernächsten Jahrtausend“. Auch für „Der Freund“– das gemeinsame Magazin seiner Kompagnons Christian Kracht und Eckhart Nickel – tat er dies von 2004 bis 2006. Nicht immer ganz der Wahrheit entsprechend, aber stets mit der nötigen Rhetorik und charmantem Chuzpe angereichert.</p>
<p>Nicht ohne Grund: Die Blase an lose im popkulturellen Sektor der Neuen deutschen Literatur verorteten Autoren hegte stets eine Vorliebe für geheimniskrämerische Trickster-Mechanismen, die sie auch nicht ablegte, als sie dem vom Feuilleton auf den Leib geschriebenen Popliteraturkostüm entkam. Rafael Horzon war nie einer von ihnen, aber stets doch dabei. Statt Romane zu schreiben, gründete er fleißig drauf los: Die Wissenschaftsakademie, sein Fachgeschäft für Apfelkuchenhandel, „Möbel Horzon“, in welchem er die charakteristischen Regale verkaufte, das Bauunternehmen „BELFAS“ oder die Trennungsagentur „Separitas“ – alles dagewesen. Auf der Berliner Torstraße &#8211; sie ist Horzons natürliches Habitat, in welchem er seit 1997 arbeitet und seit 2005 auch wohnt.</p>
<p><strong>Dichtung und Wahrheit</strong></p>
<p>Bei der schier unbegreifbar umfangreichen Vita und der Lektüre des „Das weiße Buch“-Hybriden aus Roman, Biografie und Anleitung zum eigenen wirtschaftlichen Erfolg fragt man nicht selten nach dem Wahrheitsgehalt. Man klopft die Vita Horzons, sprich: scheinbare Personenkonstellationen, allzu kuriose Szenerien und vermeintliche Briefwechsel auf Ungereimtheiten und Stolpersteine ab – vergebens. Das gleichermaßen erstaunliche und interessante ist nämlich, dass man Rafael Horzon eigentlich nichts vorwerfen kann. Auch der von Horzon mitbegründete Pelhalm-Club öffnete zeitweise seinen Pforten.</p>
<p>Von Zeit zu Zeit wird es dann aber doch etwas abwegig. Etwa, wenn Horzon sich Mitbegründer der religiösen Bewegung „Die Neue Wirklichkeit“ stilisiert, welche sich mittlerweile einer Politisierung unterzogen hat. Oder er vorgibt, Helene Hegemann als Ghostwriterin für „Das weiße Buch“ engagiert zu haben. Da verwickelt sich der Münchhausen von Mitte dann in Widersprüche und Abstrusitäten. Diese Flunkereien kommen ihm aber doch so leicht und überzeugend über die Lippen, dass man es ihm gar nicht übel nehmen kann. Und immerhin war auch ein wenig Ernsthaftigkeit im Spiel, als „Das weiße Buch“ entstand.</p>
<p>Er schrieb es auf Anraten seines guten Freundes Christian Kracht, der – wieder so ein Schnitzer – in einer von Horzons Firmen als Praktikant arbeitete. Laut Rafael Horzon war „Das weiße Buch“ das erste Projekt, welches er nicht realisierte, um damit möglichst viel Geld zu verdienen. Mit der Veröffentlichung einher ging allerdings auch die Eröffnung der  „Sach- und Fachbuchhandlung“ – wie sollte es anders sein &#8211; auf der Torstraße. Man kann hier nur ein einziges Produkt kaufen. Es ist, natürlich, „Das weiße Buch“.</p>
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